Wie viel darf Klavierunterricht kosten?

Wie in allen Branchen ist der Preis einer Ware oder Dienstleistung in den meisten Fällen auch von der Qualität abhängig. Dennoch ist nicht alles gut, was teuer ist. Oft bieten Leute, die keine angemessene musikalische Ausbildung erhielten, Klavierunterricht an und haben gleichzeitig Preisvorstellungen, die es vielen Menschen auch aus finanziellen Gründen nicht ermöglichen, das Klavierspiel zu erlernen.

Auswahl der Klavierlehrerin bzw. des Klavierlehrers

Zwei Faktoren spielen bei der Auswahl des Klavierlehrers eine Rolle: Zum einen die technischen und musikalischen Fähigkeiten des Klavierlehrers, zum anderen sein musikpädagogisches Können. Den optimalen Klavierlehrer gibt es nicht. Jeder Klavierpädagoge ist anders und hat andere Eigenschaften, die dem Schüler während seiner pianistischen Ausbildung zum Vorteil oder Nachteil kommen werden. Trotzdem gibt es Anhaltspunkte, die man prüfen kann, bevor man sich oder das eigene Kind auf den Klavierunterricht einlässt.

Der erste Anhaltspunkt bezieht sich darauf, ob der Anbieter an einer staatlich anerkannten Musikhochschule studiert hat. Die Aufnahmekriterien an den Musikhochschulen sind mittlerweile so hoch, dass man bei bestandener Aufnahmeprüfung davon ausgehen kann, dass besondere technische und musikalische Fähigkeiten vorhanden sind. Oft bewerben sich mehrere Hundert Studenten auf wenige Studienplätze. Besonders hohe Anforderungen stellen renommierte Musikhochschulen wie die der Großstädte München, Berlin oder Hannover.

Trotzdem ist nicht jeder gute Musiker auch ein guter Musikpädagoge. Dem Schüler das eigene Wissen zu vermitteln, sei es technisch oder musikalisch, sich in den Schüler einzufühlen und seine Denkprozesse nachzuvollziehen sind Fähigkeiten, die stark von der klavierpädagogischen Erfahrung und der individuellen Persönlichkeit des Lehrenden abhängen. Für den angehenden Schüler, ist es anfangs schwer herauszufinden, ob der Klavierlehrer derartige Kompetenzen aufweist. Außerdem muss auch die Chemie zwischen Klavierlehrer und Schüler stimmen.

Deshalb ist es wichtig, dass der Schüler von dem Angebot einer kostenlosen Probestunde Gebrauch macht, um herauszufinden, ob er eine gute Entscheidung getroffen hat. Denn seine zukünftigen pianistischen Fähigkeiten sind abhängig von der Wahl seines Klavierlehrers.

Tacheles: Was kostet Klavierunterricht?

Preislich ist es schwierig konkrete Empfehlungen auszusprechen, da jeder Klavierlehrer anders ist und unterschiedliche Kompetenzen aufweist. Hinzu kommen regionale Preisunterschiede. Außerdem gibt es wie erwähnt unqualifizierte Anbieter die dementsprechend überteuert sind.

Am besten man orientiert sich also nicht nur am Preis, sondern an den pädagogischen und musikalischen Fähigkeiten des einzelnen Klavierlehrers und entscheidet dann, ob man das Geld für den Unterricht bereit ist zu zahlen.

Wir von der „Klavierstunde München“ wählen unsere Klavierlehrer mit großer Sorgfalt aus. Preislich haben wir uns für „die Mitte“ entschieden, da wir jedem Kind und Erwachsenen die Möglichkeit geben möchten, das Klavierspiel von kompetenten und erfahrenen Klavierlehrern preiswert zu erlernen.

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